Aktuelles
26.02.2010

Die Bürger der Stadt Gera gründen ein Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus

Damit folgt die Otto Dix Stadt den Städten in Thüringen, in denen engagierte Bürger dem Rechtsextremismus den Kampf angesagt haben.

Wir wünschen den Geraer Bürger und Engagierten alles Gute und einen langen Atem. Es wird sich lohnen, der Nichteinzug der NPD in den Landtag ist auch ein Erfolg der Bürger!

Wir unterstützen die Bürger der Stadt Gera und werden dazu den Kontakt mit den Verantwortlichen zu einemTreffen aufnehmen.

Gemeinsam gilt es sich für Weltoffenheit und Demokratie einzusetzen.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. März 2010 um 18:34 Uhr
 

 

Presseerklärung des Landrates zur OVZ-Anfrage vom 29. Januar - betr. Kontakt- und Koordinierungsstelle (KUK)

Die nachfolgenden Fragen wurden vom Landratsamt Altenburger Land wie folgt beantwortet:

Warum hat das Landratsamt den Fördermittelantrag für die Weiterführung der Kontakt- und Koordinierungsstelle (KuK) gegen politischen Extremismus im Altenburger Land abgelehnt?

Die Weiterführung der Maßnahme wurde seitens des Landratsamtes nicht abgelehnt, sondern bei der Finanzierung für das Jahr 2009 handelt es sich um einen einmaligen Zuschuss als Anschubfinanzierung.

Halten Sie das Projekt für gescheitert? Warum ja / warum nein?

Hierzu kann der Landkreis keine Aussage treffen, dazu müsste der Träger befragt werden.

Wie zufrieden sind Sie mit den im vergangenen Jahr von der KuK initiierten Projekten?

Der Landkreis wurde in dem Jahr der Finanzierung eher unzureichend über die Arbeit der Kontakt- und Koordinierungsstelle gegen politischen Extremismus informiert.

Wie soll die Arbeit gegen politischen Extremismus (jeglicher Art) im Altenburger Land in Zukunft verlaufen?

Alle Verantwortlichen im Landkreis müssen sich hierzu positionieren, was gewollt ist und wer es bezahlen soll. Der Landkreis kann aus heutiger Sicht eine solche Maßnahme nicht finanzieren. Darüber hinaus ist auch im Koalitionsvertrag des Landes Thüringen ein Landesprogramm gegen Extremismus mit dem Schwerpunkt Bekämpfung des Rechtsextremismus, geplant. Hier muss abgewartet werden, ob dieses Landesprogramm, welches in einer Arbeitsgruppe mit allen relevanten Akteure erfolgen soll, auch die Kommunen vor Ort mit einschließt und inwieweit hier finanzielle Unterstützung zu erwarten ist.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 01. März 2010 um 18:29 Uhr
 
20.11.2009

Buch über HASAG in Altenburg erschienen

 

Am 9. November 2009 ist das Buch "Die HASAG in Altenburg - Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge des Außenlagers Buchenwald im Rüstungskonzern" erschienen. Die drei Autoren Diana Blaas, Christian Brumme und Felix Otto beschäftigten sich im Rahmen einer Seminarfacharbeit am Friedrichgymnasium in Altenburg mit der Geschichte der Hugo Schneider Aktiengesellschaft (HASAG) sowie der Zweigstelle in Altenburg und legten damit den Grundstein für diese Publikation.

 

Ziel der Abiturienten war es dabei auf die NS-Kriegsverbrechen und auf die Einzelschicksale der Zwangsarbeiter, die auf Grund von Arbeitskräftemangel in der HASAG Zweigstelle in Altenburg arbeiteten und seit 1941 in einem Zwangsarbeiterlager in Altenburg untergebracht wurden, aufmerksam zu machen.

 

Den drei Autoren, dem Herausgeber Wolfgang Böhm vom Bürgerverein Altenburg Nord e.V. und dem Verleger Steffen Sell vom S. Sell Heimat-Verlag Altenburg ist es zudem ein besonderes Anliegen, junge Menschen anzuregen, sich kritisch mit der  Vergangenheit und insbesondere mit der Geschichte der HASAG in Altenburg auseinander zu setzen, denn viele wissen heutzutage nicht mal mehr was die HASAG eigentlich war.

    


 

In dem Buch befassen sich die Autoren zunächst mit der Geschichte der HASAG, die 1863 als Lampenfabrik in Paunsdorf bei Leipzig gegründet wurde, seit dem 1. Weltkrieg auch Munition für die deutsche Wehrmacht produzierte und sich schließlich zum größten deutschen Rüstungskonzern entwickelte. In dem zweiten Teil der Publikation geht es um den Bau der Zweigstelle der HASAG in Altenburg, wo ab 1937 die Produktion von Waffen und Munition begann. Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich mit dem Arbeitsalltag in der Fabrik und mit den Schicksalen der Zwangsarbeiter und KZ-Häftlingen die auf Grund des Arbeitskräftemangels zur Arbeit in der HASAG Altenburg gezwungen wurden.

 

Die Publikation ist in allen Buchhandlungen oder direkt beim Verlag erhältlich.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 03. Dezember 2009 um 11:47 Uhr